Carl R. Rogers

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== [[Carl R. Rogers]] ==
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Begründer der "Nicht-Direktiven Gesprächspsychotherapie" - u.a. guter dinge...
 
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War Professor für Psychologie, Lehrtätigkeit an der Universität Chicago und Forschung am Center for Studies of the Person in La Jolla, Kalifornien. Verteter der Humanistischen Psychologie.
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==08.01.1902-04.02.1987==
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== Literatur ==
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Begründer der "Nicht-Direktiven Gesprächspsychotherapie"
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Rogers, C. (1970) Encounter Groups, New York: Harper and Row; London: Penguin. For Rogers (1970) encounter groups held the possibility of our 'opening up' to ourselves and to others. By working for an environment characterized by certain 'core conditions' - genuiness (congruence), acceptance and empathy - group members could 'authentically' encounter each other (and themselves). They could begin to trust in their feelings and accept themselves for what they are.
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Professor für Psychologie, Lehrtätigkeit an der Universität Chicago und Forschung am Center for Studies of the Person in La Jolla, Kalifornien.  
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Verteter der Humanistischen Psychologie.
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Die Kraft des Guten. Ein Appell zur Selbstverwirklichung. München. 1977
 
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Carl Rogers on empathy==
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The curious paradox is that when I accept myself just as I am, then I can change.                                      —Carl. R. Rogers
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Rogers, C. (1970) Encounter Groups ==
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New York: Harper and Row; London: Penguin. For Rogers (1970) encounter groups held the possibility of our
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Die Kraft des Guten ==
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Ein Appell zur Selbstverwirklichung. München. 1977
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Entwicklung der Persönlichkeit==
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Psychotherapie aus der Sicht eines Therapeuten
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Rogers, Carl R. 
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Klett-Cotta Verlag
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2014
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ISBN: 978-3-608-10674-9
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415 S.
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Inhalt:
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Auf die Frage, wozu dieses "Akzeptieren", der zentrale Punkt der klientenzentrierten Therapie, gut sei, gibt Rogers eine präzise Auskunft: "Wenn ich mich so, wie ich bin, akzeptiere, dann ändere ich mich. Aus dem Man-Selbst-Sein ergeben sich echte Beziehungen. Wirkliche Beziehungen ändern sich eher, als daß sie statisch bleiben. ... In meinen Beziehungen zu Menschen habe ich herausgefunden, daß es auf lange Sicht nicht hilft, so zu tun, als wäre ich jemand, der ich nicht bin. - Ich habe es als höchst lohnend empfunden, einen anderen Menschen akzeptieren zu können."
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Carl R. Rogers wurde 1902 in Oak Park, USA, geboren. Er war Schüler des Freud-Schülers Otto Rank, hat sich aber von der Psychoanalyse abgewandt und eine eigene therapeutische Richtung entwickelt: die Gesprächspsychotherapie. Er war Professor für Psychologie an der Ohio State Unversity, an der University of Chicago und am "Center for Studies of the Person" in La Jolla, Kalifornien. 1975 erhielt er den Ehrendoktor der Universität Hamburg. Carl R. Rogers starb 1987 in La Jolla, CA.
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Der neue Mensch==
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http://d-nb.info/931645492 
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Der neue Mensch / Carl R. Rogers. Aus dem Amerikan. übers. von Brigitte Stein 
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Einheitssachtitel  A way of being ... dt.
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Person(en)  Rogers, Carl R. 
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Ausgabe  5. Aufl. 
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Verleger  Stuttgart : Klett-Cotta 
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Erscheinungsjahr  1993 
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Umfang/Format  209 S. ; 22 cm 
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Anmerkungen  Teilausg. - Bibliogr. und Literaturverz. S. 187 - 209 
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ISBN/Einband/Preis  3-608-95230-6 kart. : DM 32.00  ...
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auch als ebook. 150515
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[[Carl R. Rogers]] Die nicht-direktive Beratung ==
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: counseling and psychotherapy / Carl R. Rogers
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Auteur: Rogers, Carl R. (Carl Ransom), 1902-1987
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Editeur: München : Kindler
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Date: cop. 1972
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Collation: 359 S. ; 21 cm
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Collection: Studienausgabe
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Documents de cette collection: Studienausgabe. Kindler
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Sujets RERO: Counseling - Psychothérapie - relation d'aide
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Note: Übers. von: Counseling and psychotherapy
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Identifiant: 3463005352 (ISBN)
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No RERO: R263214660
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Permalien: http://data.rero.ch/01-R263214660/html
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== 10 Principles of Learning  ==
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1. Human beings have a natural
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2. Significant learning takes place when
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3. Learning which involves a change in self organization in the
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experience can be perceived in differentiated fashion, and learning
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Carl Rogers
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10 Grundsätze des Lernens
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1. Menschen haben ein natürliches Potential für das Lernen.
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2. Bedeutende Lernen findet statt, wenn der Gegenstand ist von den Studierenden als relevant für seine eigenen Zwecke.
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3. Lernen, die eine Änderung in der Organisation selbst in die Wahrnehmung von sich selbst bedroht und neigt zu widerstehen.
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4. Diese Erkenntnisse, die droht, die selbst sind leicht wahrnehmbar und assimiliert, wenn äußere Bedrohungen sind auf ein Minimum.
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5. Bei der Behandlung der selbst niedrig ist, können Erfahrungen in differenzierter Weise wahrgenommen, und das Lernen kann.
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6. Viel erhebliche Lernen erworben by doing.
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7. Das Lernen wird erleichtert, wenn der Student beteiligt sich verantwortungsvoll in den Lernprozess.
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8. Self-Lernen initiiert, der die ganze Person des Lernenden-Gefühle als auch Intellekt, ist die dauerhafte und allgegenwärtig.
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9. Unabhängigkeit, Kreativität und selbstständiges Handeln sind alle erleichtert, wenn Selbstkritik und Selbstevaluation sind Aus-und Bewertung durch andere ist von zweitrangiger Bedeutung.
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10. Die meisten sozial nützliche Informationen in der modernen Welt ist das Erlernen der Prozess des Lernens, eine ständige Offenheit für Erfahrung und eine Aufnahme in die sich der Prozess des Wandels.
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Carl Rogers - 1702 translated per google
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== Zitate ==
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''Gestehen wir jedem Menschen seinen ihm gemäßen Wert, seine  
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ihm gemäße Würde zu? Wenn wir diese Auffassung auf der  
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einverstanden, daß das Individuum seine eigenen Werte auswählt  
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aus: Lernen in Freiheit
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In: Lernen in Freiheit
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Lernen in Freiheit ==
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Verhaltensebene practical wirksam? Do we tend to treat individuals
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insgeheim through our Einstellungen and our behavior? (...)
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Achten we his ability and his right for self lenkung,  
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"In den Augen vieler stehen in der Schulerziehung curricula, Lehrmittel, Verwaltungsfragen und äußere Einrichtungen im Vordergrund. Gewiß sind sie nicht unwichtig. Aber sie sind zweitrangig gegenüber der wichtigsten Bedingung, der zwischenmenschlichen Beziehung Lehrer - Schüler. ... Es (das Buch) zeigt in einzigartiger Weise: Lehrer können durch ihr persönliches Verhalten die entscheidenden Bedingungen für selbstgesteuertes, selbstverantwortliches Verhalten der Schüler in einer Atmosphäre von Freiheit, Echtheit und Verständnis schaffen, sie können entscheidend die gefühlsmäßige und soziale Persönlichkeitsentwicklung ihrer Schüler fördern.
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or do we believe im Grunde, that his life would be best
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guided by us? Bis zu which level do we have the Bedürfnis and
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Dr. Reinhard Tausch, Prof. für Psychologie, Univ. Hamburg zum Buch: Lernen in Freiheit, Kösel, München 1974
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the desire, others to beherrschen? Are we damit
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einverstanden, that the individual choices his own values 
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"In den Augen vieler stehen in der Schulerziehung curricula, Lehrmittel, Verwaltungsfragen und äußere Einrichtungen im Vordergrund. Gewiß sind sie nicht unwichtig. Aber sie sind zweitrangig gegenüber der wichtigsten Bedingung, der zwischenmenschlichen Beziehung Lehrer - Schüler. ... Es (das Buch) zeigt in einzigartiger Weise: Lehrer können durch ihr persönliches Verhalten die entscheidenden Bedingungen für selbstgesteuertes, selbstverantwortliches Verhalten der Schüler in einer Atmosphäre von Freiheit, Echtheit und Verständnis schaffen, sie können entscheidend die gefühlsmäßige und soziale Persönlichkeitsentwicklung ihrer Schüler fördern.
 
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Dr. Reinhard Tausch, Prof. für Psychologie, Univ. Hamburg zum Buch: Lernen in Freiheit, Kösel, München 1974
 
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==Diss. aus 1924 in digital==
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http://karldietz.blogspot.com/2010/07/carl-rogers-diss.html - diss. aus 1924 in digital
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==Carl Rogers: The Quiet Revolutionary==
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, An Oral History. Carl R. Rogers and David E. Russell. Foreword by Eugene T. Gendlin. (Roseville, CA: Penmarin Books, 2002).
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F O R E W O R D
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by Eugene T. Gendlin
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Rogers is world renowned for originating and developing the now prevailing humanistic trend in psychotherapy, having pioneered in research and having influenced all fields related to psychology. He was already well known when I started working with him in 1952. Visitors came from everywhere. Some were inspired to self-empowerment by a single meeting. Some were disappointed. Rogers seemed ordinary; he was not a sparkling conversationalist. He would certainly listen to you, and with real interest. He would sit forward and look you in the eyes, wanting to hear what this person--you--had to say. But, then, on his side he might just state his position again, rather than replying in detail to your detail. He also kept his new thinking silently, perhaps wordlessly, inside. When he was ready, he wrote his ground-breaking ideas.
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He rarely exuded feelings, and hardly ever anger. He would strongly state his feelings and needs, but without pouring them on the other person. If his secretary was on the phone with a friend, he would stand, patiently, holding his letters in his hand, waiting until she was ready. But he faced down the hatred of most of the profession because in the workplace, classroom, therapist's office and all around him, he turned the social system upside down.
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He cared about each person but not about the institutions. He did not care about appearances, roles, class, credentials or positions, and he doubted every authority, including his own.
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His immense power came from the fact that once he discovered something, he followed it through. He saw no reason to limit it by all those irrelevancies that stop most people. So he was able to launch practices that revolutionized the field.
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In the 1940s, he was accused of "destroying the unity of psychoanalysis." He founded a frankly different method: nondirective therapy. It meant war against monolithic authority. He won that war. Today we have many methods and the opportunity for open inquiry.
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He insisted on testing his new therapy to show that it worked. To Rogers, that meant objective, quantitative research. But there were few usable procedures and no examples of research in psychotherapy. Such research was considered impossible because therapists had never let anyone listen in, let alone measure and compare. Rogers recorded therapy sessions on the clumsy glass disks of that time. He was accused of "violating the sanctity of the analytic relationship"--another war.
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Rogers wanted comparative research, and he tried hard to get the psychoanalysts to record and test their therapy. For years their reply was, "You can record the residents" (in other words, the trainees). It showed whose sanctity was being protected.
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Rogers' group was the first (by twenty years) to analyze every sentence of hundreds of transcripts and to measure outcomes on psychometric (and other newly devised) tests given to clients before and after therapy, and also given to a control group. Rogers won that war too; such research is now common.
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He proclaimed new ethics: Recording required the client's permission. Confidentiality was emphasized, and the answer to all inquiries was only, "The person was in therapy here." In spirit, his ethics is now accepted, but at the time it was new. "Professional ethics" mostly meant a doctor's duty to protect other doctors.
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The way in which Rogers came to his new method was characteristic of him. He found something, and then, because there was no relevant reason to limit it, he did not limit it.
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http://www.focusing.org/gendlin_foreword_to_cr.html
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== Links ==
 
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http://coforum.de/index.php4?Carl%20R.%20Rogers
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==ABRAHAM MASLOW - SELBSTVERWIRKLICHUNG==
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In diesem Interview aus dem Jahr 1968 berichtet Abraham Maslow, einer der Gründerväter der Humanistischen Psychologie, was er herausfand als er sich aufmachte, die psychologische Gesundheit und nicht die Pathologie des Menschen zu studieren.
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https://www.youtube.com/watch?v=7DOKZzbuJQA

Aktuelle Version vom 1. August 2019, 15:43 Uhr

Inhaltsverzeichnis

Carl R. Rogers

08.01.1902-04.02.1987

Begründer der "Nicht-Direktiven Gesprächspsychotherapie"

Professor für Psychologie, Lehrtätigkeit an der Universität Chicago und Forschung am Center for Studies of the Person in La Jolla, Kalifornien.

Verteter der Humanistischen Psychologie.


.


Carl Rogers on empathy== https://youtu.be/iMi7uY83z-U

230119 via zist


The curious paradox is that when I accept myself just as I am, then I can change. —Carl. R. Rogers


GND== http://d-nb.info/gnd/118602128 Rogers, Carl R. Rogers, Carl Ransom



Literatur

Rogers, C. (1970) Encounter Groups == New York: Harper and Row; London: Penguin. For Rogers (1970) encounter groups held the possibility of our ' opening up ' to ourselves and to others. By working for an environment characterized by certain 'core conditions' - genuiness (congruence), acceptance and empathy - group members could 'authentically' encounter each other (and themselves). They could begin to trust in their feelings and accept themselves for what they are.


Die Kraft des Guten == Ein Appell zur Selbstverwirklichung. München. 1977


Entwicklung der Persönlichkeit== Psychotherapie aus der Sicht eines Therapeuten

Rogers, Carl R. Klett-Cotta Verlag 2014 ISBN: 978-3-608-10674-9 415 S.

Inhalt: Auf die Frage, wozu dieses "Akzeptieren", der zentrale Punkt der klientenzentrierten Therapie, gut sei, gibt Rogers eine präzise Auskunft: "Wenn ich mich so, wie ich bin, akzeptiere, dann ändere ich mich. Aus dem Man-Selbst-Sein ergeben sich echte Beziehungen. Wirkliche Beziehungen ändern sich eher, als daß sie statisch bleiben. ... In meinen Beziehungen zu Menschen habe ich herausgefunden, daß es auf lange Sicht nicht hilft, so zu tun, als wäre ich jemand, der ich nicht bin. - Ich habe es als höchst lohnend empfunden, einen anderen Menschen akzeptieren zu können."


Carl R. Rogers wurde 1902 in Oak Park, USA, geboren. Er war Schüler des Freud-Schülers Otto Rank, hat sich aber von der Psychoanalyse abgewandt und eine eigene therapeutische Richtung entwickelt: die Gesprächspsychotherapie. Er war Professor für Psychologie an der Ohio State Unversity, an der University of Chicago und am "Center for Studies of the Person" in La Jolla, Kalifornien. 1975 erhielt er den Ehrendoktor der Universität Hamburg. Carl R. Rogers starb 1987 in La Jolla, CA.


Der neue Mensch== http://d-nb.info/931645492

Der neue Mensch / Carl R. Rogers. Aus dem Amerikan. übers. von Brigitte Stein Einheitssachtitel A way of being ... dt. Person(en) Rogers, Carl R. Ausgabe 5. Aufl. Verleger Stuttgart : Klett-Cotta Erscheinungsjahr 1993 Umfang/Format 209 S. ; 22 cm Anmerkungen Teilausg. - Bibliogr. und Literaturverz. S. 187 - 209 ISBN/Einband/Preis 3-608-95230-6 kart. : DM 32.00 ...

auch als ebook. 150515


Carl R. Rogers Die nicht-direktive Beratung ==

counseling and psychotherapy / Carl R. Rogers

Auteur: Rogers, Carl R. (Carl Ransom), 1902-1987 Editeur: München : Kindler Date: cop. 1972 Collation: 359 S. ; 21 cm Collection: Studienausgabe Documents de cette collection: Studienausgabe. Kindler Sujets RERO: Counseling - Psychothérapie - relation d'aide Note: Übers. von: Counseling and psychotherapy Identifiant: 3463005352 (ISBN) No RERO: R263214660 Permalien: http://data.rero.ch/01-R263214660/html



10 Principles of Learning

1. Human beings have a natural potentiality for learning.

2. Significant learning takes place when the subject matter is perceived by the student as having relevance for his own purposes.

3. Learning which involves a change in self organization in the perception of oneself is threatening and tends to be resisted.

4. Those learnings which are threatening to the self are more easily perceived and assimilated when external threats are at a minimum.

5. When treat to the self is low, experience can be perceived in differentiated fashion, and learning can proceed.

6. Much significant learning is acquired by doing.

7. Learning is facilitated when the student participates responsibly in the learning process.

8. Self-initiated learning which involves the whole person of the learner- feelings as well as intellect-is the most lasting and pervasive.

9. Independence, creativity and self-reliance are all facilitated when self criticism and self-evaluation are basic and evaluation by others is of secondary importance.

10. The most socially useful learning in the modern world is the learning of the process of learning, a continuous openness to experience and incorporation into oneself of the process of change.

Carl Rogers

.

10 Grundsätze des Lernens

1. Menschen haben ein natürliches Potential für das Lernen.

2. Bedeutende Lernen findet statt, wenn der Gegenstand ist von den Studierenden als relevant für seine eigenen Zwecke.

3. Lernen, die eine Änderung in der Organisation selbst in die Wahrnehmung von sich selbst bedroht und neigt zu widerstehen.

4. Diese Erkenntnisse, die droht, die selbst sind leicht wahrnehmbar und assimiliert, wenn äußere Bedrohungen sind auf ein Minimum.

5. Bei der Behandlung der selbst niedrig ist, können Erfahrungen in differenzierter Weise wahrgenommen, und das Lernen kann.

6. Viel erhebliche Lernen erworben by doing.

7. Das Lernen wird erleichtert, wenn der Student beteiligt sich verantwortungsvoll in den Lernprozess.

8. Self-Lernen initiiert, der die ganze Person des Lernenden-Gefühle als auch Intellekt, ist die dauerhafte und allgegenwärtig.

9. Unabhängigkeit, Kreativität und selbstständiges Handeln sind alle erleichtert, wenn Selbstkritik und Selbstevaluation sind Aus-und Bewertung durch andere ist von zweitrangiger Bedeutung.

10. Die meisten sozial nützliche Informationen in der modernen Welt ist das Erlernen der Prozess des Lernens, eine ständige Offenheit für Erfahrung und eine Aufnahme in die sich der Prozess des Wandels.

Carl Rogers - 1702 translated per google

.

Zitate

Gestehen wir jedem Menschen == seinen ihm gemäßen Wert, === seine ihm gemäße Würde zu? Wenn wir diese Auffassung auf der verbalen Ebene vertreten, wie weit ist sie dann auf der Verhaltensebene praktisch wirksam? Neigen wir dazu, Individuen als Menschen von Wert zu behandeln, oder entwerten wir sie insgeheim durch unsere Einstellungen und unser Verhalten? (...)

Achten wir seine Befähigung und sein Recht zur Selbstlenkung, oder glauben wir im Grunde, daß sein Leben am besten von uns geleitet würde? Bis zu welchem Grad haben wir das Bedürfnis und den Wunsch, andere zu beherrschen? Sind wir damit einverstanden, daß das Individuum seine eigenen Werte auswählt und erwählt? (...)

In: Lernen in Freiheit

.

Lernen in Freiheit ==

"In den Augen vieler stehen in der Schulerziehung curricula, Lehrmittel, Verwaltungsfragen und äußere Einrichtungen im Vordergrund. Gewiß sind sie nicht unwichtig. Aber sie sind zweitrangig gegenüber der wichtigsten Bedingung, der zwischenmenschlichen Beziehung Lehrer - Schüler. ... Es (das Buch) zeigt in einzigartiger Weise: Lehrer können durch ihr persönliches Verhalten die entscheidenden Bedingungen für selbstgesteuertes, selbstverantwortliches Verhalten der Schüler in einer Atmosphäre von Freiheit, Echtheit und Verständnis schaffen, sie können entscheidend die gefühlsmäßige und soziale Persönlichkeitsentwicklung ihrer Schüler fördern.

Dr. Reinhard Tausch, Prof. für Psychologie, Univ. Hamburg zum Buch: Lernen in Freiheit, Kösel, München 1974

.


Diss. aus 1924 in digital

http://karldietz.blogspot.com/2010/07/carl-rogers-diss.html - diss. aus 1924 in digital



Carl Rogers: The Quiet Revolutionary

, An Oral History. Carl R. Rogers and David E. Russell. Foreword by Eugene T. Gendlin. (Roseville, CA: Penmarin Books, 2002).


F O R E W O R D by Eugene T. Gendlin


Rogers is world renowned for originating and developing the now prevailing humanistic trend in psychotherapy, having pioneered in research and having influenced all fields related to psychology. He was already well known when I started working with him in 1952. Visitors came from everywhere. Some were inspired to self-empowerment by a single meeting. Some were disappointed. Rogers seemed ordinary; he was not a sparkling conversationalist. He would certainly listen to you, and with real interest. He would sit forward and look you in the eyes, wanting to hear what this person--you--had to say. But, then, on his side he might just state his position again, rather than replying in detail to your detail. He also kept his new thinking silently, perhaps wordlessly, inside. When he was ready, he wrote his ground-breaking ideas.

He rarely exuded feelings, and hardly ever anger. He would strongly state his feelings and needs, but without pouring them on the other person. If his secretary was on the phone with a friend, he would stand, patiently, holding his letters in his hand, waiting until she was ready. But he faced down the hatred of most of the profession because in the workplace, classroom, therapist's office and all around him, he turned the social system upside down.

He cared about each person but not about the institutions. He did not care about appearances, roles, class, credentials or positions, and he doubted every authority, including his own.

His immense power came from the fact that once he discovered something, he followed it through. He saw no reason to limit it by all those irrelevancies that stop most people. So he was able to launch practices that revolutionized the field.

In the 1940s, he was accused of "destroying the unity of psychoanalysis." He founded a frankly different method: nondirective therapy. It meant war against monolithic authority. He won that war. Today we have many methods and the opportunity for open inquiry.

He insisted on testing his new therapy to show that it worked. To Rogers, that meant objective, quantitative research. But there were few usable procedures and no examples of research in psychotherapy. Such research was considered impossible because therapists had never let anyone listen in, let alone measure and compare. Rogers recorded therapy sessions on the clumsy glass disks of that time. He was accused of "violating the sanctity of the analytic relationship"--another war.

Rogers wanted comparative research, and he tried hard to get the psychoanalysts to record and test their therapy. For years their reply was, "You can record the residents" (in other words, the trainees). It showed whose sanctity was being protected.

Rogers' group was the first (by twenty years) to analyze every sentence of hundreds of transcripts and to measure outcomes on psychometric (and other newly devised) tests given to clients before and after therapy, and also given to a control group. Rogers won that war too; such research is now common.

He proclaimed new ethics: Recording required the client's permission. Confidentiality was emphasized, and the answer to all inquiries was only, "The person was in therapy here." In spirit, his ethics is now accepted, but at the time it was new. "Professional ethics" mostly meant a doctor's duty to protect other doctors.

The way in which Rogers came to his new method was characteristic of him. He found something, and then, because there was no relevant reason to limit it, he did not limit it.

...

http://www.focusing.org/gendlin_foreword_to_cr.html

..

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ABRAHAM MASLOW - SELBSTVERWIRKLICHUNG

In diesem Interview aus dem Jahr 1968 berichtet Abraham Maslow, einer der Gründerväter der Humanistischen Psychologie, was er herausfand als er sich aufmachte, die psychologische Gesundheit und nicht die Pathologie des Menschen zu studieren. https://www.youtube.com/watch?v=7DOKZzbuJQA

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