Gedichte

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Inhaltsverzeichnis

Japanisches Nachtlied


>>
>> Stille ist im Pavillon aus Jade
>> Krähen fliegen stumm
>> Zu beschneiten Kirschbäumen im Mondlicht.
>> Ich sitze
>> Und weine.


Ums Buch ist mir nicht bange


Ums Buch ist mir nicht bange.
>>> Das Buch hält sich schon lange.
>>> Man kann es bei sich tragen
>>> und überall aufschlagen.
>>> Sofort und ohne Warten,
>>> kann man das Lesen starten.
>>> Im Sitzen, Stehen, Knien,
>>> ganz ohne Batterien.
>>> Beim Fliegen, Fahren, Gehen.
>>> Ein Buch bleibt niemals stehen.
>>> Beim Essen, Kochen, Würzen.
>>> Ein Buch kann nicht abstürzen.
>>> Die meisten ander´n Medien,
>>> tun sich von selbst erledigen.
>>> Kaum sind sie eingeschaltet,
>>> heißt´s schon, sie sind veraltet.
>>> Und nicht mehr kompatibel
>>> "Marsch in den Abfallkübel!"
>>> Zu Bändern, Filmen, Platten,
>>> die wir einst gerne hatten.
>>> Und die nur noch einen Dreck sind,
>>> weil die Geräte weg sind
>>> und niemals wiederkehren,
>>> gibt´s nichts zu sehn, zu hören.
>>> Es sei denn, man ist klüger
>>> und hält sich gleich an Bücher,
>>> die noch in hundert Jahren,
>>> das sind, was sie einst waren.
>>> Schön lesbar und beguckbar.
>>> So stehn sie unverruckbar,
>>> in Schränken und Regalen
>>> und die Benutzer strahlen:
>>> "Ha´m die sich gut gehalten!"
>>> Das Buch wird nicht veralten.
>>>
>>> Robert Gernhardt



Theke - Antitheke - Syntheke

Beim ersten Glas sprach Husserl:
»Nach diesem Glas ist Schlusserl.«
Ihm antwortete Hegel:
»Zwei Glas sind hier die Regel.«
»Das kann nicht sein«, rief Wittgenstein
»Bei mir geht noch ein drittes rein.«
Worauf Herr Kant befand:
»Ich seh ab vier erst Land.«
»Ach was«, sprach da Marcuse,
»Trink ich nicht fünf, trinkst du se.«
»Trinkt zu«, sprach Schopenhauer,
»Sonst wird das sechste sauer.«
»Das nehm ich«, sagte Bloch,
»Das siebte möpselt noch.«
Am Tisch erscholl Gequietsche,
still trank das achte Nietzsche.
»Das neunte erst schmeckt lecker!«
»Du hast ja recht, Heidegger«,
rief nach Glas zehn Adorno:
»Prost auch! Und nun von vorno!«

Robert Gernhard
(Im Glück und anderswo, Fischer 2002)

171021 via fb


Tomas Transtroemer: Großer und langsamer Wind


>> Großer und langsamer Wind
>> Aus der Bibliothek des Meeres
>> Hier darf ich ruhen
>> Tomas Tranströmer (1931-2015)


Hermann Hesse: Im Nebel

Seltsam, im Nebel zu wandern! Einsam ist jeder Busch und Stein, Kein Baum sieht den andern, Jeder ist allein. Voll von Freunden war mir die Welt, Als noch mein Leben licht war; Nun, da der Nebel fällt, Ist keiner mehr sichtbar. Wahrlich, keiner ist weise, Der nicht das Dunkel kennt, Das unentrinnbar und leise Von allen ihn trennt. Seltsam, Im Nebel zu wandern! Leben ist Einsamsein. Kein Mensch kennt den andern, Jeder ist allein.


Freiburger Anthologie - Gedichte von 1720-1900

http://freiburger-anthologie.ub.uni-freiburg.de


Im Herbst bei kaltem Wetter


Im Herbst bei kaltem Wetter==
fallen vom Baum die Blätter
Donnerwetter,
im Frühjahr dann,
sind sie wieder dran -
sieh mal an.
Heinz Ehrhardt



"The Hill We Climb" by Amanda Gorman

Hilde Domin: Die schwersten Wege

Die schwersten Wege werden alleine gegangen, die Enttäuschung, der Verlust, das Opfer, sind einsam. Selbst der Tote der jedem Ruf antwortet und sich keiner Bitte versagt steht uns nicht bei und sieht zu ob wir es vermögen. Die Hände der Lebenden die sich ausstrecken ohne uns zu erreichen sind wie die Äste der Bäume im Winter. Alle Vögel schweigen. Man hört nur den eigenen Schritt und den Schritt den der Fuß noch nicht gegangen ist aber gehen wird. Stehenbleiben und sich Umdrehn hilft nicht. Es muss gegangen sein. Nimm eine Kerze in die Hand wie in den Katakomben, das kleine Licht atmet kaum. Und doch, wenn du lange gegangen bist, bleibt das Wunder nicht aus, weil das Wunder immer geschieht, und weil wir ohne die Gnade nicht leben können: die Kerze wird hell vom freien Atem des Tags, du bläst sie lächelnd aus wenn du in die Sonne trittst und unter den blühenden Gärten die Stadt vor dir liegt, und in deinem Hause dir der Tisch weiß gedeckt ist. Und die verlierbaren Lebenden und die unverlierbaren Toten dir das Brot brechen und den Wein reichen - und du ihre Stimmen wieder hörst ganz nahe bei deinem Herzen.

040521 via fb


Gedichte im Adventskalender 2021

«Unsere von Wissenschaft bestimmte Kultur ist in vielerlei Hinsicht dogmatischer und unkritischer als das institutionalisierte Christentum, dem sie sich historisch verdankt.» (Harald Schwaetzer)

Im Schwerpunkt dieser Woche weitet Harald Schwaetzer die Perspektiven und versucht die gegenwärtige Corona-Zeit in einen breiteren Denkhorizont einzufügen. Komplementär zum gedanklichen Weitflug Schwaetzers haben wir diese Woche einen zweiten Schwerpunkt, Harald Matthes, Leiter der Medizinischen Klinik sowie Ärztlicher Leiter und Geschäftsführer der Klinik Havelhöhe in Berlin. Lernen Sie unsere Zeitschrift kostenlos mit einem Probeabo kennen und lesen Sie die beiden Schwerpunkte. Unsere Abo-Angebote finden Sie auf unserer Website.

https://dasgoetheanum.com/ausgaben/2020/ausgabe-19

090520 via fb


Love Song


 A diving bird!
 So i thought.
 But it was the sound of the paddle
 of my beloved one ... in a boat coming to me. 

 Song of a Chippewa woman
 version 1.0
 smile.



Zitate

Ernst Jandl

"großteils die scheißmaschine steckt in dir / 
du wunder mensch, verwundetes mirakel".


ottos mops kotzt ...
rechts und links ...
fünfter sein ...



Meeting in vienna in 19xx

Ernst J. Eugen G. Heimrad B. Margret B.

ff.

dok.dic. doc.poe. doc....

040321


Gedicht mit G

Geh dichten, dichter

040321 1200 k.dz


THE BOOK WORMS


>   Through and through the inspir'd leaves,
>       Ye maggots, make your windings;
>     But oh! respect his lordship's taste,
>       And spare his golden bindings.
>
>  http://www.robertburns.org/works/161.shtml


==DIE BÜCHERWÜRMER==

>   Durch die Blätter voller Geist
>       nagt, Maden, eure Gänge!
>    Doch schont den Einband, goldgeprägt,
>       Der Lord liebt sein Gepränge.
>
> transl. by zafrero _at_ muenster org


Aftermath - Sylvia Plath

Compelled by calamity's magnet They loiter and stare as if the house Burnt-out were theirs, or as if they thought Some scandal might any minute ooze From a smoke-choked closet into light; No deaths, no prodigious injuries Glut these hunters after an old meat, Blood-spoor of the austere tragedies.

Mother Medea in a green smock Moves humbly as any housewife through Her ruined apartments, taking stock Of charred shoes, the sodden upholstery: Cheated of the pyre and the rack, The crowd sucks her last tear and turns away.

.

Aftermath von Sylvia Plath

Gezwungen durch Magnet Unglück's Sie bummeln und schauen, als ob das Haus Burnt-out die ihrigen waren, oder als ob sie glaubten, Einige Skandal könnte jede Minute Schlamm Aus Rauch erstickten Schrank ins Licht; Kein Mann, keine gewaltige Verletzungen Glut die Jäger nach einem alten Fleisch, Blut-Spur des strengen Tragödien.

Mutter Medea in einem grünen Kittel Verschiebt demütig wie eine Hausfrau durch Ihrem zerstörten Wohnungen, eine Bestandsaufnahme Verkohlten Schuhe, die nassen Polster: Betrogen und um den Scheiterhaufen und die Folter, Die Menge saugt ihre letzte Träne und wendet sich ab.

translated by google


Am 11. Februar 1963 nahm sich Sylvia Plath das Leben.

Bereits zehn Jahre zuvor hatte sie einen Suizidversuch unternommen - eine Folge der Depression, gegen die sie - letzten Endes - vergeblich ankämpfte.

Die Behandlung in der Psychiatrie, ihre Gefühle - wie unter eine Glasglocke - verarbeitete sie in ihrem berühmten Roman.

https://saetzeundschaetze.com



Sylvia Plath: Lady Lazarus

I have done it again. One year in every ten I manage it——

A sort of walking miracle, my skin Bright as a Nazi lampshade, My right foot

A paperweight, My face a featureless, fine Jew linen.

Peel off the napkin O my enemy. Do I terrify?——

The nose, the eye pits, the full set of teeth? The sour breath Will vanish in a day.

Soon, soon the flesh The grave cave ate will be At home on me

And I a smiling woman. I am only thirty. And like the cat I have nine times to die.

This is Number Three. What a trash To annihilate each decade.

What a million filaments. The peanut-crunching crowd Shoves in to see

Them unwrap me hand and foot—— The big strip tease. Gentlemen, ladies

These are my hands My knees. I may be skin and bone,

Nevertheless, I am the same, identical woman. The first time it happened I was ten. It was an accident.

The second time I meant To last it out and not come back at all. I rocked shut

As a seashell. They had to call and call And pick the worms off me like sticky pearls.

Dying Is an art, like everything else. I do it exceptionally well.

I do it so it feels like hell. I do it so it feels real. I guess you could say I’ve a call.

It’s easy enough to do it in a cell. It’s easy enough to do it and stay put. It’s the theatrical

Comeback in broad day To the same place, the same face, the same brute Amused shout:

‘A miracle!’ That knocks me out. There is a charge

For the eyeing of my scars, there is a charge For the hearing of my heart—— It really goes.

And there is a charge, a very large charge For a word or a touch Or a bit of blood

Or a piece of my hair or my clothes. So, so, Herr Doktor. So, Herr Enemy.

I am your opus, I am your valuable, The pure gold baby

That melts to a shriek. I turn and burn. Do not think I underestimate your great concern.

Ash, ash— You poke and stir. Flesh, bone, there is nothing there——

A cake of soap, A wedding ring, A gold filling.

Herr God, Herr Lucifer Beware Beware.

Out of the ash I rise with my red hair And I eat men like air.


A representative selection of verse by the Pulitzer Prize-winning writer who left in the wake of her personal tragedy a legacy of poems that combine terrifying intensity and dazzling artistry. With their brutally frank self-exposure and emotional immediacy, Plath’s poems, from "Lady Lazarus" to "Daddy," have had an enduring influence on contemporary poetry. READ more here: https://www.penguinrandomhouse.com


Elisabeth_Bronfen

http://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_Bronfen


Helmut Heissenbuettel

(21.06.1921-19.09.1996)===


>>>
>>> > das Sagbare sagen
>>> > das Erfahrbare erfahren
>>> > das Entscheidbare entscheiden
>>> > das Erreichbare erreichen
>>> > das Wiederholbare wiederholen
>>> > das Beendbare beenden
>>>
>>> >     das nicht Sagbare
>>> >     das nicht Erfahrbare
>>> >     das nicht Entscheidbare
>>> >     das nicht Erreichbare
>>> >     das nicht Wiederholbare
>>> >     das nicht Beendbare
>>>
>>> >     das nicht Beendbare nicht beenden
>>>
>>> > HH
>>>
>>> > --
>>>
>>> > in Erinnerung an
>>> > Heissenbuettel, Helmut (21.6.1921-19.9.1996)



The Lake by Edgar Allan Poe. 1827

In youth's spring, it was my lot To haunt of the wide earth a spot To which I could not love the less; So lovely was the loneliness Of a wild lake, with black rock bound. And the tall trees that tower'd around. But when the night had thrown her pall Upon that spot-- as upon all, And the wind would pass me by In its stilly melody, My infant spirit would awake To the terror of the lone lake. Yet that terror was not fright-- But a tremulous delight, And a feeling undefin'd, Springing from a darken'd mind. Death was in that poison'd wave And in its gulf a fitting grave For him who thence could solace bring To his dark imagining; Whose wild'ring though could even make An Eden of that dim lake.


Anarchism in Action

Methods, Tactics, Skills, and Ideas

Compiled and Edited by Shawn Ewald

https://www.theyliewedie.org/ressources/biblio/en/Shawn_Ewald_-_Anarchism_in_action.html


This book is an attempt at a convenient and straightforward guide to anarchist organizing and action. It is a collection and condensation of the collective wisdom of countless activists and others who took the effort to write down what they learned from experience for the rest of us to share and put into practice. This book is designed to be a tool in the effort to build an Anarchist movement and, ultimately, a free society. However, all radicals, Anarchist or not, who fight for the ideals of autonomy, direct democracy, and freedom for all will find that virtually everything contained in this book is useful to them as well.


Since this book is a practical guide to organizing, direct action, protest, and long term Anarchist projects you will not find much theory in here – there are plenty of other books that will provide you with all the Anarchist theory you could want. But for the benefit of the non-anarchist who may read this book, I will briefly furnish here what I mean by the word Anarchism:


Anarchism is a social, economic, and political movement which largely predates other currently existing radical leftist movements like Marxism, for example. There are many different schools of Anarchist thought, mainly differing on either how an Anarchist society should specifically be organized or specifically how an Anarchist society can be reached. But, regardless of these differences, all legitimate branches of Anarchism share a common commitment to the following four basic principles: individual freedom, social and economic equality, free association, and mutual aid (i.e. cooperation and solidarity). All legitimate Anarchists essentially seek to create a classless, stateless society, free of oppression and exploitation, that is organized and held together by the four principles mentioned above.


For a more complete and straightforward introduction to Anarchism, I suggest that those who are curious should consult the Anarchist FAQ: http://www.anarchistfaq.org


The purpose of this book is primarily to provide all the practical tools an anarchist activist may need to do organizing work, to work in any capacity in a protest or direct action, and to develop and nurture projects which will serve as the infrastructure for a future free world.


It is my hope that this book has something for everyone interested in making this world a better place for all and, most importantly, that people will put what they learn from this book into practice to achieve that end. You are welcome to copy and distribute this book, or portions of it, freely. And, furthermore, I encourage people to add to and improve this information as they see fit.


Against Capitalism and the State.

Against All Authority.

For a Free Humanity.

For Anarchism.


...


"Now you ask me how you could help this movement or what you could do, and I have no hesitation in saying, much. Every revolution requires revolutionists..." --Isabel Meredith, A Girl Among the Anarchists


"Each one, teach one." -- Bob Marley


Nothing is original.

Steal from anywhere that resonates with inspiration or fuels your imagination. Devour old films, new films, music, books, paintings, photographs, poems, dreams, random conversations, architecture, bridges, street signs, trees, clouds, bodies of water, light and shadows. Select only things to steal from that speak directly to your soul. If you do this, your work (and theft) will be authentic." Jim Jarmusch


Nazim Hikmet: Sehnsucht :: cl.kultur.allgemein

https://groups.google.com/group/cl.kultur.allgemein/browse_thread/thread/8a68e35d1e47def9/c836f794aa35e318?hl=de&ie=UTF-8&oe=utf-8&q=hikmet+karl+dietz#c836f794aa35e318


Maxim Gorki: Sturmvogel

Linked Open Data: The Essentials: A Quick Start Guide for Decision Makers

tbd


Conrad Ferdinand Meyer: Der römische Brunnen

https://de.wikipedia.org/wiki/Der_römische_Brunnen

Der römische Brunnen ist ein Gedicht von Conrad Ferdinand Meyer aus dem Jahr 1882, in dem er die Fontana dei Cavalli Marini in der Villa Borghese ...

Conrad Ferdinand Meyer (1825-1898), Schweizer Schriftsteller ... Fontana dei Cavalli Marini in der Villa Borghese in Rom beschreibt. Infos über verschiedene Versionen: https://de.wikipedia.org/wiki/Der_römische_Brunnen


Hermann Hesse

"Die Welt ist nicht da, um verbessert zu werden. Auch ihr seid nicht da, um verbessert zu werden. Ihr seid aber da, um ihr selbst zu sein. Ihr seid da, damit die Welt um diesen Klang, um diesen Ton, um diesen Schatten reicher sei. Sei du selbst, so ist die Welt reich und schön! Sei nicht du selbst, sei Lügner und Feigling, so ist die Welt arm und scheint der Verbesserung bedürftig. H. Hesse - Politische Betrachtungen



Sylvia Plath: I can never read all the books I want;

I can never be all the people I want and live all the lives I want. I can never train myself in all the skills I want. And why do I want? I want to live and feel all the shades, tones and variations of mental and physical experience possible in my life. And I am horribly limited.” ― Sylvia Plath, The Unabridged Journals of Sylvia Plath ... 140616 via fb


David Byrne’s Personal Lending Library

Is Now Open: 250 Books Ready to Be Checked Out http://goo.gl/QeJ53w ... 220815


Adrian Tomine - Momente des Übergangs== sehr schöne kunst ... sollte via google sofort zu sehen sein ... 271115 via facebook

...


Franz Mon: *fallen*

  • fallen*

viele *fallen*

viele *fühlen*: *fallen*

viele *fühlen* fallende *fallen*

viele *fühlen* wie sie *fallen*

viele *fühlen* fallend die *fallen*

viele fielen und füllten die *fallen*

viele gefallene füllten die *fallen*

vielen *gefallen* die vollen *fallen*


"I Want, I Want" by Sylvia Plath

Open-mouthed, the baby god Immense, bald, though baby-headed, Cried out for the mother's dug. The dry volcanoes cracked and split, Sand abraded the milkless lip. Cried then for the father's blood Who set wasp, wolf and shark to work, Engineered the gannet's beak. Dry-eyed, the inveterate patriarch Raised his men of skin and bone, Barbs on the crown of gilded wire, Thorns on the bloody rose-stem."


"Ich will, ich will" von Sylvia Plath Mit offenem Mund, das Kind Gottes Immense, kahl, wenn Baby-headed, Schrie nach dug der Mutter. Die trockenen Vulkane rissig und gespalten, Sand abgerieben die milkless Lippe. Rief dann nach Blut des Vaters Wer Wespe, Wolf und Hai an die Arbeit gesetzt, Engineered Schnabel des gannet ist. Trockenen Augen, die eingefleischte Patriarchen Hob die Männer von Haut und Knochen, Widerhaken auf der Krone aus vergoldetem Draht, Dornen auf dem blutigen rose-Stamm. "

transl. per google



Karl Krolow

>>>>> LIT. JAHRBUCH 27 (1986) - Band 27 - Seite 205 >>>>> books.google.de/books?isbn=3428060768 >>>>> Hermann Kunisch, Görres-Gesellschaft - 1986 -

>>>>> Die Elster, die Lehmann das Geheimnis der Natur enthüllt, kann für >>>>> Krolow nichts mehr tun. Ihr Gesang, der doch dem Jüngling ... Wuchs es >>>>> nicht wie Stille hinterm Schrei, Dessen Schall ich noch im Ohre trage? >>>>> Raubt' ichs nicht dem list'gen ... >>>>>

>> >> Literaturgeschichte unserer Zeit - Seite 505 >> books.google.de/books?id=3Ls3AAAAIAAJ >> Adalbert Schmidt - 1968 - >> Karl Krolow 505 Raubt ichs nicht dem listgen Vogelmund, ehe dunkel ich >> das Wort gebrauchte? Das Geheimnis, das den Kürbis brauchte, machte >> mir die laute Elster kund. Jedes Blühn ist tief mit mir verständigt, >> und ich spür den Wink im ... >>

> > Literaturgeschichte: - Seite 375 > books.google.de/books?id=3kRKAAAAMAAJ > Adalbert Schmidt - 1957 - > Jedes Blühn ist tief mit mir verständigt, und ich spür den Wink im > Ziegelreste. Noch die Alge, die im Stein gepreßte, ist voll Dasein und > bleibt unbeendigt >


Karl Krolow ==

Wuchs es nicht wie Stille hinterm Schrei, Dessen Schall ich noch im Ohre trage?

Raubt ichs nicht dem listgen Vogelmund, ehe dunkel ich das Wort gebrauchte? Das Geheimnis, das den Kürbis brauchte, machte mir die laute Elster kund.

Jedes Blühn ist tief mit mir verständigt, und ich spür den Wink im Ziegelreste. Noch die Alge, die im Stein gepreßte, ist voll Dasein und bleibt unbeendigt


Sonne from Ort : Ausstreichungen/Erasures

englisch/deutsch nach den "Sonnets from the Portuguese" von Elizabeth Barrett Browning und den Übertragungen von Rainer Maria Rilke / Christian Hawkey ; Uljana Wolf. - Idstein : Kookbooks, [2012]. - 95 S. . .... 978-3-937445-53-3 - (Reihe Lyrik ; 28) Die Autoren haben aus dem Originaltext bzw. der Übersetzung einen Großteil der Wörter "ausgestrichen".

Rezension: http://www.fixpoetry.com/feuilleton/rezensionen/1965.html

Uljana Wolf (*1979) zu "Erasure-Projekten" http://karawa.net/content/ausweissen-einschreiben-uljana-wolf

1504 via rabe incl. model20 bzw. erasure20. smile.


s.a.


To write well, one must know how to erase

Pablo #Neruda http://goo.gl/yQxKmz



Rainer Maria Rilke: Wir kannten nicht sein unerhörtes Haupt


Wir kannten nicht sein unerhörtes Haupt, 
darin die Augenäpfel reiften. Aber 
sein Torso glüht noch wie ein Kandelaber, 
in dem sein Schauen, nur zurückgeschraubt, 

sich hält und glänzt. Sonst könnte nicht der Bug 
der Brust dich blenden, und im leisen Drehen 
der Lenden könnte nicht ein Lächeln gehen 
zu jener Mitte, die die Zeugung trug. 

Sonst stünde dieser Stein entstellt und kurz 
unter der Schultern durchsichtigem Sturz 
und flimmerte nicht so wie Raubtierfelle; 

und bräche nicht aus allen seinen Rändern 
aus wie ein Stern: denn da ist keine Stelle, 
die dich nicht sieht. Du mußt dein Leben ändern. 



Rainer Maria Rilke: Sämtliche Gedichte in einem Band

(Vollständige Ausgabe - 716 Titel): ... https://books.google.de/books?isbn=802682329X Rainer Maria Rilke - 2014 - ‎Vorschau Da schimmert mancher Stern so lind, als ob er fromme Hirten brächte zu einem neuen Jesuskind. Weit wie mit dichtem Demantstaube bestreut, erscheinen Flur und Flut, und in die Herzen, traumgemut, steigt ein kapellenloser Glaube, der leise ...


Seit November 1999 ... lyrikline

Momentan sind es 1.275 Dichter, die 11.346 Gedichte in 81 Sprachen lesen. lyrikline.org ... KW14 kulturimweb


Eugen Gomringer: Alleen / Alleen und Blumen

An einer Fassade der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin == steht in großen Buchstaben ein Gedicht des Schweizer Lyrikers Eugen Gomringer , 2011 übrigens mit dem Alice-Salomon-Poetikpreis ausgezeichnet. Die im Original auf Spanisch verfassten Zeilen lauten übersetzt:

„Alleen / Alleen und Blumen / Blumen / Blumen und Frauen / Alleen / Alleen und Frauen / Alleen und Blumen und Frauen und ein Bewunderer.“

So harmlos der kurze Text auch anmutet, so verdächtig ist er dem Asta, der Studentenvertretung der Hochschule:

„Ein Mann, der auf die Straßen schaut und Blumen und Frauen bewundert. Dieses Gedicht reproduziert nicht nur eine klassische patriarchale Kunsttradition, in der Frauen ausschließlich die schönen Musen sind, die männliche Künstler zu kreativen Taten inspirieren“, kritisiert der Ausschuss. „Es erinnert zudem unangenehm an sexuelle Belästigung, der Frauen alltäglich ausgesetzt sind.“

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.gomringer-gedicht-wird-uebermalt-ey-alder-was-kuckst-du.html

250118 via stz


Alleen / Alleen und Blumen / 
Blumen / Blumen und Papier / 
Alleen / Alleen und Papier / 
Alleen und Blumen und Papier und 1 #ebook
Eugen und Karl per model20 ... 070818


Heimrad Bäcker

, 1925 in Wien geboren, == studierte Philosophie, Soziologie und Völkerkunde in Graz und Wien, 1993 dissertierte er über Karl Jaspers. Von 1955 bis 1976 Referent an der Volkshochschule Linz, ab 1968 Herausgeber der Zeitschrift »neue texte«, aus der 1976 der Avantgarde-Verlag »edition neue texte« hervorging. https://www.droschl.com/autor/heimrad-baecker/

2702 wg fotos auf fb


Poetik im technischen Zeitalter Walter Höllerer und die Entstehung des modernen Literaturbetriebs In: Literalität und Liminalität, 17 Herausgegeben von: Achim Geisenhanslüke und Michael Peter Hehl transcript-Verlag | 2013 DOI: https://doi.org/10.14361/transcript.9783839415986

270221 via site ... leseprobe in Q1 2021 incl. inhalt vom roman elephantenuhr


heimrad-backer-documentary-poetry https://jacket2.org/commentary/heimrad-backer-documentary-poetry ... 030321 in dt. und engl.



walter-hoellerer-archiv https://www.literaturarchiv.de/literaturarchiv/bestaende/walter-hoellerer-archiv


nachruf auf michael hamburger https://web.archive.org/web/20070928122430/http://www.exilpen.de/HTML/Texte/fred_nachruf_hamburger_070622.html


Rudolf Otto Wiemer (1905–1998)

Strandgut - Rudolf Otto Wiemer (1905–1998) == , deutschsprachiger Lyriker und Pädagoge.


Der Fliegende Robert: Erzählungen, Bilder, Gedichte, ... - Seite 55 https://books.google.de/books?id=SAIJAQAAIAAJ Max Barthel, ‎Hans-Joachim Gelberg - 1977 - ‎Snippet-Ansicht - ‎Mehr Ausgaben Strandgut. Rudolf Otto Wiemer Wir haben am Strand im Sand gewühlt, da ward uns vor die Füße gespült ein Stück braunes Holz. Und auf dem Holz von fremder Hand Buchstaben waren eingebrannt - irgendein Wort. Das Wort war nicht groß, ...

Überall und neben dir: Gedichte für Kinder und Erwachsene https://books.google.de/books?isbn=3407742258 Hans-Joachim Gelberg - 2011 - Juvenile Nonfiction Rudolf Otto Wiemer. Strandgut. Wir haben am Strand im Sand gewühlt, da ward uns vor die Füße gespült ein Stück braunes Holz. Und auf dem Holz von fremder ...


Wir haben am Strand im Sand gewühlt, da ward uns vor die Füße gespült ein Stück braunes Holz. Und auf dem Holz von fremder Hand Buchstaben waren eingebrannt - irgendein Wort. Das Wort war nicht groß, das Wort war klein – was für ein Wort wohl mochte es sein? Keiner konnte es lesen ... Wir sagten »Ruhm«, wir sagten »Geld«, »Brot«, »Heimat«, »help me«, »ship zerschellt«  – Wörter gibt's viel. Zuletzt hat einer »Frieden« gesagt, und dann hat keiner mehr gefragt – wir blickten uns an.


Rudolf Otto Wiemer: Drei Wörter

Drei Wörter===

Gehen, Fliehen, Nirgendsbleiben sind drei Wörter, leicht zu schreiben. Aber wen es trifft, trägt schwer an solcher Schrift.

In: Großer Ozean. Gedichte für alle. Hrsg. Hans-Joachim Gelberg. Beltz & Gelberg, Weinheim und Basel 2000



Brigitte Schwaiger was an Austrian author.

She was the daughter of a doctor, while her great grandmother was Carola Seligmann, an opera singer who died in the Theresienstadt concentration camp.

Schwaiger studied two semesters of Psychology, Germanic and Romance linguistics in Vienna. In 1968, she married a Spanish Officer, and moved with him to Madrid and then Mallorca before divorcing him four years later. She then attended the Pedagogic Academy in Linz, where she played part-time in cellar theatres and worked as a production assistant at ORF (Österreichischer Rundfunk - Austrian Broadcasting).

Her first novel, Wie kommt das Salz ins Meer? (1977) (How does the Salt get in the Sea?) became a sensational bestseller which sold several hundred thousand copies throughout the German language region. The heavily autobiographical first-person story tells of the monotony of everyday married life and of unsuccessful attempts to flee this world. In 1988 the novel was dramatised in a German film by Peter Beauvais, starring Nicolin Kunz and Siemen Rühaak.

Although her later works did not achieve the success of her first novel, Fallen lassen, a report of her experience in psychiatry, was met with critical acclaim. (less)

https://www.goodreads.com/book/show/2630338-wie-kommt-das-salz-ins-meer

...

Bert Brecht, 1933 ein Flüchtling

"Auf der Flucht vor meinen Landsleuten / 
Bin ich nun nach Finnland gelangt. 
Freunde / Die ich gestern nicht kannte, 
stellten ein paar Betten / In saubere Zimmer."

Bert Brecht, 1933 ein Flüchtling


Gunter Falk 1942-1983

der mensch lebt doch vom reden blablabla denn im reden zeigt er eleganz blablabla und wenn deine reden verblöden blablabla dann hast du noch einen tanz blablabla


Studium an der Universität Graz, Dr. phil. (Soziologie, Philosophie, Biologie). Von 1969 bis zu seinem Tod Ende 1983 Universitätsassistent am Institut für Soziologie der Universität Graz. Erste poetische und literaturtheoretische Arbeiten wurden seit 1963 in den manuskripten publiziert. Zu seinen Lebzeiten erschienen die Bücher Der Pfau ist ein stolzes Tier (1965), Die Würfel in manchen Sätzen (Ed. K. Ramm 1977) und Die dunkle Seite des Würfels (Ed. K. Ramm 1983). 2000 erschien ein Dossier-Band zu Gunter Falk im Droschl-Verlag (Hg. D. Bartens/K. Kastberger). 2006 Lauf wenn du kannst (Die dunkle Seite des Würfels - Alle Texte 1977 - 1983) herausgegeben von Günter Eichberger


http://www.hanns-koren.steiermark.at/cms/beitrag/10430108/8966674/


Tradition

I.

Reinheit kommt vom Glauben pflegte meine Mutter zu sagen und stellte alle Möbel um um Staub auch im verborgensten Winkel zu entfernen


II.

Sie putzte gerne und aus Gewohnheit denn Sauberkeit ist unsere Tradition so lernte sie es von ihrer Mutter und reinigte jeden Tag Jahr ein Jahr aus wann immer Zeit war unser Haus

III.

Auch ich sollte mehr als nur Geschirr spülen sollte die Regale wischen die Böden reinigen die Häkeldeckchen auf den Sessellehnen richten aufräumen was nicht in Ordnung war

IV.

Die Fenster waren ihre Leidenschaft Licht hereinzulassen ohne Trübung doch Gardinen mussten sein damals betete meine Mutter noch nicht fünf Mal am Tag vollzog die rituelle Waschung nur dann und wann

V.

Abends putzte sie andere Häuser und Gott gab ihr neue Spitzendecken Vorhangmanschetten sie kaufte neue Möbel neue Teppiche ließ
die Wände neu tapezieren wie neugeboren
 war sie dann und lobte die Reinheit
die vom Glauben kam

VI.

Nach ihr sollte ich geraten wie ein Apfel denn der fällt nicht weit vom Stamm
 so lernte ich es von meiner Mutter
 ein gläubiges Leben sollte ich führen putzen für Mann und Kinder und warum nicht auch für andere ich habe mich dann zur rechten Zeit noch aus dem Staub gemacht

VII.

In meiner Wohnung 
habe ich keine Häkeldeckchen keine Gardinen vor dem Fenster und auch keine neuen Möbel
 nur einen klaren Winkel da 
wo ich am Boden sitze meditiere morgens abends und wann immer Zeit ist fege ich die Gedanken reinige den Geist die Sinne 
ordne die Körperräume 
Jahr ein Jahr aus

Das ist meine Tradition


via www


Gedichte gegen den Krieg

Das größte der Verbrechen, zu dem der Mensch bereit, ist Schießen, Hauen, Stechen. So war's die längste Zeit.

Aus Axt wird Hellebarde, aus Pfeil und Bogen: Speer, aus Landsknechthaufen, Garden, entwickelt sich das Heer.

Die nationalen Staaten betreiben notfalls Krieg, benötigen Soldaten zur Außenpolitik.

Dem Fortschritt macht das Morden im Großen keine Not. Die Technik schickt die Horden in massenhaften Tod (...)

Wolfgang Blaschka "Kapitalverbrechen" 2018 https://www.youtube.com/watch?v=sYnxLSwQSeI

301019 via fb gil


Friederich Schiller

Dreifach ist des Raumes Mass: Rastlos fort ohn' Unterlass Strebt die Länge fort ins Weite, Endlos giesset sich die Breite, Grundlos senkt die Tiefe sich.

Dir ein Bild sind sie gegeben: Rastlos vorwärts musst du streben, Nie ermüdet stille stehn, Willst du die Vollendung sehn; Musst ins Breite dich entfalten, Soll sich dir die Welt gestalten; In die Tiefe musst du steigen, Soll sich dir das Wesen zeigen.

Nur Beharrung führt zum Ziel, Nur die Fülle führt zur Klarheit, Und im Abgrund liegt die Wahrheit.

Friederich Schiller


Barthold Heinrich Brockes (1680-1747): Kirschblüte bei der Nacht

Ich sahe mit betrachtendem Gemüte Jüngst einen Kirschbaum, welcher blühte, In kühler Nacht beim Mondenschein; Ich glaubt', es könne nichts von größrer Weiße sein.

Es schien, ob wär ein Schnee gefallen. Ein jeder, auch der kleinste Ast Trug gleichsam eine rechte Last Von zierlich-weißen runden Ballen. Es ist kein Schwan so weiß, da nämlich jedes Blatt, Indem daselbst des Mondes sanftes Licht Selbst durch die zarten Blätter bricht, Sogar den Schatten weiß und sonder Schwärze hat. Unmöglich, dacht ich, kann auf Erden Was Weißers aufgefunden werden.

Indem ich nun bald hin, bald her Im Schatten dieses Baumes gehe, Sah ich von ungefähr Durch alle Blumen in die Höhe Und ward noch einen weißern Schein, Der tausendmal so weiß, der tausendmal so klar, Fast halb darob erstaunt, gewahr. Der Blüte Schnee schien schwarz zu sein Bei diesem weißen Glanz. Es fiel mir ins Gesicht Von einem hellen Stern ein weißes Licht, Das mir recht in die Seele strahlte.

Wie sehr ich mich an Gott im Irdischen ergetze, Dacht ich, hat Er dennoch weit größre Schätze. Die größte Schönheit dieser Erden Kann mit der himmlischen doch nicht verglichen werden.



Kirschblüte bei der Nacht

Ich sahe mit betrachtendem Gemüte Jüngst einen Kirschbaum, welcher blühte, In kühler Nacht beim Mondenschein; Ich glaubt', es könne nichts von größrer Weiße sein.

Es schien, ob wär ein Schnee gefallen. Ein jeder, auch der kleinste Ast Trug gleichsam eine rechte Last Von zierlich-weißen runden Ballen. Es ist kein Schwan so weiß, da nämlich jedes Blatt, Indem daselbst des Mondes sanftes Licht Selbst durch die zarten Blätter bricht, Sogar den Schatten weiß und sonder Schwärze hat. Unmöglich, dacht ich, kann auf Erden Was Weißers aufgefunden werden.

Indem ich nun bald hin, bald her Im Schatten dieses Baumes gehe, Sah ich von ungefähr Durch alle Blumen in die Höhe Und ward noch einen weißern Schein, Der tausendmal so weiß, der tausendmal so klar, Fast halb darob erstaunt, gewahr. Der Blüte Schnee schien schwarz zu sein Bei diesem weißen Glanz. Es fiel mir ins Gesicht Von einem hellen Stern ein weißes Licht, Das mir recht in die Seele strahlte.

Wie sehr ich mich an Gott im Irdischen ergetze, Dacht ich, hat Er dennoch weit größre Schätze. Die größte Schönheit dieser Erden Kann mit der himmlischen doch nicht verglichen werden.

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