Maximilian zu Wied-Neuwied

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Einige Gemälde werden bei der Lesung projiziert.
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Maximilian Prinz zu Wied-Neuwied war einer der großen Forschungsreisenden des 19. Jahrhunderts, ein Naturkundler in der Tradition Alexander von Humboldts. Vor rund 200 Jahren reiste der 1782 geborene Adlige vom Rhein nach Brasilien, 1832 auch in die USA. Karl May hat die Reise des Prinzen später für seine Winnetou-Romane genutzt. Prinz Max beobachtete und erforschte in seinen jeweils mehrjährigen Expeditionen die Tier- und Pflanzenwelt und beschrieb außerdem einfühlsam die Lebensweise der Indianer. Seine Bücher zur Naturgeschichte Brasiliens und über die Indianer Nord- und Südamerikas mit ihren eindrucksvollen Schilderungen und einzigartigen Abbildungen haben bis heute einen hohen wissenschaftlichen Wert. Über 50 Tier- und Pflanzenarten tragen den Namen von Max zu Wied, einem Forscher, der zu Unrecht bei uns viel zu schnell in Vergessenheit geraten ist.
Maximilian Prinz zu Wied-Neuwied war einer der großen Forschungsreisenden des 19. Jahrhunderts, ein Naturkundler in der Tradition Alexander von Humboldts. Vor rund 200 Jahren reiste der 1782 geborene Adlige vom Rhein nach Brasilien, 1832 auch in die USA. Karl May hat die Reise des Prinzen später für seine Winnetou-Romane genutzt. Prinz Max beobachtete und erforschte in seinen jeweils mehrjährigen Expeditionen die Tier- und Pflanzenwelt und beschrieb außerdem einfühlsam die Lebensweise der Indianer. Seine Bücher zur Naturgeschichte Brasiliens und über die Indianer Nord- und Südamerikas mit ihren eindrucksvollen Schilderungen und einzigartigen Abbildungen haben bis heute einen hohen wissenschaftlichen Wert. Über 50 Tier- und Pflanzenarten tragen den Namen von Max zu Wied, einem Forscher, der zu Unrecht bei uns viel zu schnell in Vergessenheit geraten ist.
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Version vom 5. Dezember 2020, 15:11 Uhr

Inhaltsverzeichnis

Maximilian zu Wied-Neuwied (1782-1867)

ist nicht so bekannt wie sein Zeitgenosse Alexander von Humboldt, spielte aber eine wesentliche Rolle in der wissenschaftlichen Erschliessung des amerikanischen Kontinents. In den Jahren 1815 bis 1817 bereiste der Forscher die Ostküste der damaligen portugiesischen Kolonie Brasilien. Sein Reisebericht ist laut Siegfried Schmidts biographischen Notizen “…insgesamt enzyklopädisch angelegt; das was dem Prinzen an Eindrücken bemerkenswert erschien, wird fachübergreifend, unsystematisch und chronologisch in erzählender Weise dem Leser dargeboten.”

Das Werk ist mit sehr schönen Stichen illustriert, die nach Originalzeichnungen des Autors angefertigt wurden. Maximilian zu Wied bemerkt dazu im Anhang des ersten Bandes:

“Den Stich der Platten haben verschiedene Kupferstecher besorgt; aller angewandten Mühe ungeachtet haben sich aber dennoch einige Unrichtigkeiten eingeschlichen. Unter diesen nenne ich auf der Vignette des VIII. Abschnitts die Zeichnung der grossen Schildkröte, welche in den naturhistorischen Cabinetten nicht selten gefunden wird [...]“

Selbst wenn einzelne Stiche mit Hilfe einer “Camera Lucida” gestochen wurden, ergab sich offenbar eine gewisse Abweichung von der erlebten “Realität”. Als Konsequenz dieser zeichnerischen Unzulänglichkeit nahm Wied auf seine zweite Entdeckungsreise nach Nordamerika (1832-1834) den jungen Schweizer Landschaftsmaler Carl Bodmer mit auf die Reise. Daraus entstand dann die reich illustrierte Reise in das innere Nord-America in den Jahren 1832 bis 1834 (Koblenz, 1839-41).

Links:

Wied-Neuwieds Reise nach Brasilien im Bibliothekskatalog NEBIS

In der Zentralbibliothek Zürich ist ein Reprint der Erstausgabe vorhanden.

Literatur:

Siegfried Schmidt: Die Büchersammlung des Prinzen Maximilian zu Wied; Entstehung, Bestandesaufnahme und Schicksal einer naturwissenschaftlichen Privatbibliothek des 19. Jahrhunderts (Bonn, 1985)

1911 via ethz


Besuch der Bisontänzer: Lesung zu Max zu Wied-Neuwied (1782-1867)

4. Teil der Lesereihe „Reisende. Lesereihe historischer Reiseberichte“ mit Frank Meier: Donnerstag, 2.2.2017, 19.30 Uhr

Als Forschungsreisender in der Nachfolge Humboldts sah sich Maximilian zu Wied-Neuwied (1782 – 1867). Seine Reisen führten ihn in die beiden Amerika. In Brasilien erkundete er die Vogelwelt, unternahm botanische Studien und besuchte sechs Indianerstämme. Einen indianischen Kammerdiener brachte er nach Europa mit zurück.

Die zweite Reise galt 15 Jahre später Nordamerika. Anschaulich schrieb Wied-Neuwied über den Alltag, über Riten und Feste der indigenen Bevölkerung und schuf damit ein faszinierendes Zeugnis der Kulturen am Missouri in den 1830er Jahren. Zur Popularität seines Werks trug auch die reiche Bebilderung durch den Maler Karl Bodmer bei. Einige Gemälde werden bei der Lesung projiziert.

Voranmeldung unter llbmail@llb-detmold.de oder Tel. 05231 / 926600 gebeten.


SWR2 - Naturforscher Max zu Wied

Naturforscher Max zu Wied Ein Indianerfreund erkundet das wilde Amerika Von Axel Weiß

Maximilian Prinz zu Wied-Neuwied war einer der großen Forschungsreisenden des 19. Jahrhunderts, ein Naturkundler in der Tradition Alexander von Humboldts. Vor rund 200 Jahren reiste der 1782 geborene Adlige vom Rhein nach Brasilien, 1832 auch in die USA. Karl May hat die Reise des Prinzen später für seine Winnetou-Romane genutzt. Prinz Max beobachtete und erforschte in seinen jeweils mehrjährigen Expeditionen die Tier- und Pflanzenwelt und beschrieb außerdem einfühlsam die Lebensweise der Indianer. Seine Bücher zur Naturgeschichte Brasiliens und über die Indianer Nord- und Südamerikas mit ihren eindrucksvollen Schilderungen und einzigartigen Abbildungen haben bis heute einen hohen wissenschaftlichen Wert. Über 50 Tier- und Pflanzenarten tragen den Namen von Max zu Wied, einem Forscher, der zu Unrecht bei uns viel zu schnell in Vergessenheit geraten ist.


SWR2 - Der Indianer von Neuwied

Sonntag, 11.09.2016, 14.05 Uhr: Feature am Sonntag Der Indianer von Neuwied Eine Mythenforschung Von Christoph Goldmann (Produktion: SWR/WDR 2016)

Als Kind geraubt, als Kuriosum bestaunt, als stadtbekannter Alkoholiker gestorben. Joachim Quäck war Indianer vom Stamm der Boctuden: “Grausame und ganz nackend gehende Anthropophagen auf der untersten Stufe der Civilisation”, wie das große Conversations-Lexicon für die gebildeten Stände vermerkte. Prinz Maximilian zu Wied, der “rheinische Humboldt”, hatte den Indianer 1817 von einer Forschungsreise mitgebracht und machte ihn zu seinem Kammerdiener. Sechzehn Jahre lebte Quäck in Neuwied, bis er 34-jährig starb. Angeblich an einer Leberentzündung. Woher aber kommen dann die Frakturen an seinem Schädel, der 2007 im anatomischen Institut der Universität Bonn entdeckt wird? Die Spurensuche führt vom Rhein in den brasilianischen Dschungel und zurück

Manuskript unter: www.swr2.de/feature



Category:Maximilian_zu_Wied-Neuwied via commons

https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Maximilian_zu_Wied-Neuwied


Aquarell von Max zu Wied-Neuwied, Joslyn Art Museum ... https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1586677


> Titel: > Prince Maximilian Wied of Neuwied > Autor: > Meyer, H. > Schlagwörter: > Engraving.; Wied ; Maximilian ; Prinz von ; 1782-1867--Portraits.; Meyer ; H. > Inhalt: > Engraving;Maximilian Alexander Philipp Wied-Neuwied (1782-1867). > Engraved by H. Meyer. > Verlag: > Archives Service Center


> Quelle: > Darlington Digital Library Images

> Sprache: > UND > Rechte: > www.library.pitt.edu/libraries/archives/policies/guidelines.html ... 404 am 160515

> URL: > images.library.pitt.edu/cgi-bin/i/image/image-idx?view=entry;subview=detail;cc=darlimg;ent... 404 am 160515 > Datenlieferant: > Univ. of Pittsburgh: Digital Research Library (DLR)

> bzw. via dlr > > Title: Prince Maximilian Wied of Neuwied > Date: Unknown > Creator: Meyer, H. > Description: Maximilian Alexander Philipp Wied-Neuwied (1782-1867). > Engraved by H. Meyer. > Subjects: Engraving. > Wied, Maximilian, Prinz von, 1782-1867--Portraits. > Meyer, H. > Format: Engraving > Identifier: DARIMG0682 > Collection: Darlington Digital Library Images > Copyright: ASC Use and Restrictions


thesis ==


Prince Maximilian von Wied-Neuwied and his trip to Brazil (1815-1817)

This thesis focuses on the diary written by Prince Maximilian von Wied Neuwied, based on his journey in Brazil. Throughout the years of 1815 to 1817, the prince traveled across the current Brazilian states of Rio de Janeiro, Espírito Santo, Minas Gerais and Bahia. His two-year journey resulted in a diary, published in Germany in 1820 and in several other countries and languages during the following years. Even though it could have been yet another journal amidst the hundreds produced in the nineteenth century concerning the exotic New World, its thorough description of the countrys natural history and its picturesque approach to its population which at times are either brought about to confirm Maximilians stereotypes and previous readings on Brazil, and at other times, to justify the originality of his writings catches the readers eyes for the subtle presence of Guack, an Indian from the so-called Botocudo tribe who plays a crucial role in the journey both as Maximilians accompanier, translator, and above all, indispensable interlocutor in the acquaintance with what Maximilian refers to as this unknown, unexplored territory. Yet it is by means of Guacks role in the narrative that one is inevitably driven to see that the territory Maximilian visits is anything but unknown or unexplored, and its population is anything but virgin and untouched. The analysis focuses on the creation of the Botocudo label, which can be traced as early as the sixteenth century, the strategies used by the natives in their constant contact with the Portuguese, the African slaves and even amongst themselves, and how aloof Maximilian seems to be regarding the reality surrounding him while producing his diary, paintings and images for his European counterparts.

CHRISTINA_ROSTWOROWSKI_DA_COSTA.pdf (4.73 Mbytes)

Data de Publicação 2009-04-15 Número de visitas 1703 Número de downloads 635


Reise in das innere Nord-America in den Jahren 1832 bis 1834

(englische Fassung: Maximilian Prince of Wied’s Travels in the Interior of North America, during the years 1832 – 1834, französische Fassung: Voyage dans l’interieur de L’Amérique du Nord exécuté pendant les années 1832, 1833 et 1834) ist ein mehrbändiges Werk des deutschen Ethnologen und Naturforschers Maximilian zu Wied-Neuwied, das nacheinander in den drei Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch veröffentlicht wurde. Es ist ausgestaltet mit Illustrationen des Schweizer Malers Karl Bodmer.

Das Werk beschreibt die Ergebnisse der völkerkundlichen Reise von Maximilian zu Wied-Neuwied, Karl Bodmer und David Dreidoppel in den Jahren 1832 bis 1834 nach Nordamerika. Das Ziel dieser Forschungsreise war die Flora und Fauna Nordamerikas und die Begegnung mit jenen Indianerstämmen, die seinerzeit westlich des Missouri lebten und zu den Forts am Ufer des Missouri kamen, um Pelzhandel mit der American Fur Company zu betreiben.

Die Beschreibung der Reise findet sich mit einigen während der Reise entstandenen Aquarellen von Karl Bodmer im Hauptartikel Karl Bodmer: Die Reise nach Nordamerika. Das Werk Reise in das innere Nord-Amerika 1832 bis 1834 wurde zu einer wichtigen Dokumentation der indianischen Bevölkerung der USA.

1106 via wiki p


Reise nach Brasilien in den Jahren 1815 bis 1817 :

mit zwei und zwanzig Kupfern, neunzehn Vignetten und drei Karten / von Maximilian Prinz zu Wied-Neuwied Impressum Frankfurt a. M. : gedruckt und verlegt bei Heinrich Ludwig Brönner, 1820-1821 Umfang 3 Bde. ; 29 cm ; Band 3 36 x 45 cm Standard-Identifier 10.3931/e-rara-16265 Volltext Online via e-rara.ch


Brasilien-Bibliothek der Robert Bosch GmbH

s.a. ZVAB ==


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More about our topic of the week: The future begins now What does art have to do with a good room climate? Researchers at the Bosch Internet of Things and Services Lab are working on a monitoring system that modifies art in real time. See one of the prototypes, a picture of our scientist and his grandfather, that changes its colours depending on temperature, humidity and CO² level: http://bit.ly/1pnatE6

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